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Robbie Williams (13. Februar 1974 in Stoke-on-Tren geboren, Staffordshire als Robert Peter Williams) ist ein britischer ...
Robbie Williams (13. Februar 1974 in Stoke-on-Tren geboren, Staffordshire als Robert Peter Williams) ist ein britischer Entertainer und Musiker.

Robbie Williams hat in der Welt über 70 Millionen Tonträger verkaufen können. Er erhielt mit bis jetzt 17 BRIT Awards weit mehr als jeder andere Künstler aus dem Vereinigten Königreichs als auch einen Guinness-Weltrekord-Eintrag für 1,6 Millionen verkaufte Eintrittskarten an einem Tag .

Kindheit und Jugend

Robbie Williams wurde in Tunstall (Stadtteil von Stoke-on-Trent) Staffordshire in England geboren und wurde ab seinem ersten Lebensjahr im Nachbarort Burslem groß. Sein Vater Peter und seine Mutter Janette (geb. Farrell) haben gemeinsam einen Pub betrieben, das „Red Lion“; Sally (seine ältere Halbschwester), ging aus einer früheren Ehe der Mutter vor. Jack Farrell (Robbies Großvater mütterlicherseits), war ein irischer Katholik; so benannte er nach Ihm sein 2011 gegründetes Modelabel „Farrell“. Betty (seiner Großmutter väterlicherseits), die in einer Töpfer Fabrik tätig war, widmete er das tätowierte „B“ hinter seinem linken Ohr. Sein Großvater väterlicherseits war Maurer.

Peter Williams hat die Familie verlassen, um in britischen Feriencamps als Varietékünstler aufzutreten, als sein Sohn 3 alt war. Robbie wuchs ab da an bei Halbschwester und Mutter auf. Sein Wunsch, im Rampenlicht zu stehen, wurde durch regelmäßige Besuche bei seinem Vater stark beeinflusst. Von seinem Vater bekam er auch die Liebe zur Swing-Musik und zu deren Interpreten mit, vor allem Sammy Davis Junior, Frank Sinatra und Dean Martin. Diese nennt er bis heute auch seine Vorbilder.

Von klein an sammelte er Bühnenerfahrung. Er spielte Theater in verschiedenen Vereinen und siegte bei seinen ersten Talentwettbewerb im Alter von 3 Jahren. Auftritte hatte er zum Beispiel als „Artful Dodger“ in „Oliver Twist“ im Alter von 14 Jahren und als „Fat Boy“ in „Pickwick“ im Alter von 12 Jahren.

Robbie Williams hat keinen Schulabschluss. Laut seinen Aussagen sei er erfolglos zu den Prüfungen für das GCSE angetreten. Wie in seiner Biografie „Feel“ nachzulesen, fing er bereits vor der Zeit bei Take That an, Alkohol zu trinken und mit Drogen zu experimentieren.

In der Zeit zwischen der Karriere bei Take That und dem Verlassen der Schule arbeitete er als Haustürvertreter für Fensterrahmen und absolvierte ein Praktikum bei einem Radiosender.

Karriere bei Take That

Als seine Mutter 1989 eine Annonce fand, in der Leute für eine Boygroup gesucht werden, meldete sie den 15-Jährigen zum Casting an, bei dem die Mitglieder der Gruppe Take That gesucht wurden. Erst nur als Ersatz unter Vertrag genommen, wurde Robbie schon bald darauf fester Bestandteil von Take That. Die Band wurde zur kommerziell erfolgreichsten Boy-Group der 1990e mit zahlreichen Top-Ten-Erfolgen in weltweit und Robbie, obgleich lediglich bei den Tracks Everything Changes, Could It Be Magic und I Found Heaven als Hauptsänger zu hören, das beliebteste Mitglied.

Am 17.07.1995 wurde bekannt, dass Williams nach Party- und Drogenexzessen die Band verlassen müsse. Er selbst, nicht zufrieden mit seiner Rolle in der Boygroup, hatte keine Lust mehr, sich an die vorgegebenen strikten vom Management – und sämtliche Angelegenheiten des öffentlichen und privaten Lebens betreffenden – Reglementierungen einzuhalten. In Deutschland mussten teilweise Seelsorge-Hotlines geschaffen werden, um enttäuschte Anhänger zu trösten.

Die verbliebenen 4 Mitglieder führten Take That ca. 1 Jahr fort, bevor sich die Gruppe offiziell am 13.02.1996, zu Robbie Williams Geburtstag, auflöste.

Im Juli 2010 fand nach 15 Jahren eine Wiedervereinigung von Take That und Robbie Williams statt.

Solokarriere

Der Vertrag mit dem Management von Take That enthielten Vereinbarungen, dass eine Single Robbie-Williams erst nach der ersten Solo-Single von Gary Barlow kommen durfte. Im Rechtsstreit konnte sich Williams aus diesem Vertrag frei kaufen. Während dieser Zeit wurde seine Alkohol- und Drogensucht von der Regenbogenpresse ausführlich festgehalten. Desweiteren wurde er von unterschiedlichen Managern, darunter der ehemalige Manager von Take-That Nigel Marin-Smith, erfolgreich auf Schadensersatz verklagt. August 1996 wurde die Single Freedom,(Cover von George-Michael), veröffentlicht. Sie erzielte zwar gute Verkäufe, hat aber ebenso wenig wie die darauffolgenden Singles einen bleibenden Eindruck hinterlassen und erschien deshalb auch nicht auf Williams Debüt-Album.

Privates

Ab Beginn seiner Karriere hat Robbie mit Drogen- und Alkohol-, später auch mit Abhängigkeitvon Medikamenten zu kämpfen. Über die Zeit deutete er laufend an, an ADS zu leiden. Aufgrund seiner Abhängigkeit von verschreibungspflichtigen Medikamenten wurde er im Februar 2007 laut einer offiziellen Pressemitteilung in ein Rehabilitationszentrum in den Vereinigten Staaten eingewiesen.

Verlobt war er Ende der 90er mit Nicole Appleton, einer Sängerin der britischen Popgruppe "All Saints". Sie wurde von ihm schwanger, ließ das Kind aber abtreiben. Darauf hin trennte sich das Paar.

Da er in den Vereinigten Staaten relative Anonymität genießen kann, hat er seit einigen Jahren einen Wohnsitz in Kalifornien.

Seit dem 07.08.2010 ist er mit der türkisch-US-amerikanischen Schauspielerin Ayda Field verheiratet. Am 18.09.2012 wurde die gemeinsame Tochter Theodora Rose in London geboren.

Sonstige Projekte
Wiedervereinigung mit Take That

2010 nahm er zusammen mit den restlichen 4 TakeThat Mitgliedern das Album „Progress“ auf. 2011 ging die Gruppe in Original-Besetzung auf eine Stadion-Tournee durch Europa. Im Rahmen des Konzert-Programmes stand Williams für die Songs „Rock DJ“, „Come Undone“, „Let Me Entertain You“, „Feel“ und „Angels“ auch alleine auf der Bühne.

Wohltätigkeit

Williams ist seit 2001 Unicef-Botschafter.

Give It Sum

2000 gründete Williams die Wohltätigkeitsorganisation „Give It Sum“ von Einnahmen eines Werbevertrages mit Pepsi. In Williams' Heimatort, der Grafschaft Staffordshire leistet Sie Hilfe zur Selbsthilfe für gemeinnützige Vereine

Soccer Aid

Im Rahmen des 2006 mitgegründeten Projekts von Williams findet alle 2 Jahre ein Fußballspiel zwischen ehemaligen Profi-Fußballern und Prominenten statt, dessen Einnahmen wohltätigen Zwecken zugutekommt. 2006, 2010 und 2012 stand Williams selbst auf dem Platz.

Farell

2011 wurde nach Williams Großvater Jack Farrell das Label für Herrenmode „Farrell“ gegründet. Im Oktober 2013 musste es Insolvenz anmelden. Ein temporäres Geschäft, im August 2013 in Londin geöffnet, wurde nach sechs Wochen statt sechs Monaten abgewickelt.

Erfolg in den USA

In den USA blieb Williams der kommerzielle Erfolg trotz zahlreicher Auftritte in US-amerikanischen Talkshows und intensiver Promotion versagt. Keine Platte schaffte es in die Top 40, nur je zwei Singles und Alben tauchten in den Top 100 auf.
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